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Degeneration, Ethik- und Demokratieverlust...

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Deswegen haben wir keine mehr. Lassen Sie uns dies ändern...

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Handlungsmotiv...

Wenn wir uns vor Augen führen, in wie vielen Bereichen sich in den vergangenen Jahrzehnten Motive für gesellschaftliches Handeln aus der Zone des Mitgefühls hin zum Egoismus bewegt haben, dürfte sich offenbaren, wo unsere gesellschaftlichen Probleme wirklich liegen. Die ethische Basis dafür, dass eine Straftat nicht begangen wird, war früher erheblich öfter das Mitgefühl, nachvollziehen zu können, wie unangenehm die Folgen für einen selbst wären. Dies hat sich weitgehend gewandelt: Heutzutage lässt sich aus gesprächsweise ermittelnden Motivationen immer häufiger erkennen, dass keineswegs das Nachvollziehen der Opferrolle massgeblich für die Zurückhaltung ist, sondern die Chance, erwischt zu werden. Ein System, in dem die Raffgier von “ganz oben” vorgelebt wird und in dem - noch wichtiger - von oben kaum jemand einen glaubwürdigen, ethischen Anspruch proklamiert, muss also immer mehr für repressive Vorkehrungen ausgeben, damit Täter gefasst werden. Dabei wäre es erheblich nützlicher, durch gesellschaftliche Ächtung entsprechenden Verhaltens über die “Mitgefühlsschiene” Vorsorge für Verhinderung zu betreiben. Dies hätte fraglos auch positive Auswirkungen auf angeschlossene ethische Wertigkeiten wie z.B. die Zivilcourage, die gleichwohl heutzutage bekanntlich egoismusbedingt Gehalt verliert.

  Auswirkungen können aber auch auf sozialpolitische Strukturen nicht ausbleiben, wenn etwa - wie uns immer wieder berichtet - der Realzustand der Pflegebedürftigkeit zur Ermittlung einer Pflegestufe eines Menschen an den Mitteln ausgerichtet wird, welche in der Pflegeversicherung noch zur Verfügung stehen. Auch in diesem Zusammenhang wird jeder von uns gleichartige Beispiele zur Genüge kennen, die die Dummheit einer gesellschaftlichen Ausrichtung zum Egoismus hin belegen. Dabei wird völlig verkannt, dass eine egoistische Gesellschaft in der Regel die Notwendigkeit erzeugt, Mauern um sich herum aufzubauen, damit einem der selbstsüchtige “Gewinn” nicht wieder entzogen wird. Rechnen wir diese Anstrengung hinzu und fragen uns, welche Auswirkungen die Verschwendung der Energie für den “Mauerbau” auf unsere Lebensqualität haben muss, dann sollte sich zumindest die längerfristige Dämlichkeit dieses gesellschaftlichen Dogmas erschliessen, von der Gesellschaftsschädlichkeit im übrigen ganz zu schweigen. Schliesslich verliert sich durch eigenes, egoistisches Handeln auch die Berechtigung, selbst in der Not auf Mitgefühl basierte Unterstützung hoffen zu dürfen...

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