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Degeneration, Ethik- und Demokratieverlust...

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Deswegen haben wir keine mehr. Lassen Sie uns dies ändern...

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Arbeitslosigkeit...

Steigende Arbeitslosenzahlen sind für uns nichts Neues. Neu ist jedoch der schleichende Sozialabbau, der in den letzten Jahren stetig mit den steigenden Arbeitslosenzahlen einhergeht. Die den ehemaligen Arbeitsämtern nachfolgenden Behörden (“Arge”) kaschieren nicht nur in vielfältiger Manier die reale wie groteske soziale Situation in Deutschland, sondern auch ihr eigenes Versagen bzw. das Versagen der Politik. Ungeachtet der Tatsache, dass Kurzarbeiter “kurz” weg von der Strasse sind, die hieraus resultierenden, schlimmen Schicksale jedoch “voll” die Arbeitslosenstatistik verlassen haben, werden in der heutigen Zeit Arbeitslose Leiharbeitsfirmen u.ä. Privateinrichtungen überlassen. Ehemals nicht umsonst staatlich gehaltene Aufgaben der Stellenvermittlung werden unter dem Vorzeichen des allseits begrüssten Privatisierungswahns an - wohl wegen der Profitausrichtung gegenüber den Behörden nicht so schnell versagenden (?) - Privatunternehmen überlassen, die “ihre” Arbeitnehmer unter Umgehung aller ehemals so schwer erkämpften sozialen Errungenschaften wie Kündigungsschutz u.v.m. für Billiglöhne an andere Unternehmen verleihen und damit der Wirtschaft und der Arbeitslosenstatistik “etwas Gutes” tun. Dass die Löhne den “Verliehenen” nur noch im unzumutbaren Bruchteil direkt zu Gute kommen - nachdem Steuer und Vorsorgeaufwendungen abgezogen sind, muss ja auch “etwas” für den schwer arbeitenden Verleiher “hängen bleiben”, was nicht dadurch besser wird, dass dieser wiederum staatlich subventioniert wird - wäre in vergangenen Zeiten auf sehr viele rechtliche und tatsächliche Widerstände gestossen. Heute wird so etwas hingenommen, ohne dass - wie in so vielen anderen Bereichen auch - deutlich wird, dass die Entwicklung einer Bankrotterklärung ehemals hart erkämpfter soziale Besitzstände gleichkommt. Ein weiterer “Ausfluss” der Tatsache, dass man dann, wenn man Arbeitnehmer von der Strasse holt, nicht nach Rahmenbedingungen fragen sollte - und selbst dann nicht, wenn es um ehemals unumstössliche, soziale handelt. Der Widerstand des Arbeitnehmers selbst ist hier schliesslich keine Gefahr, nachdem er durch jahrelange Arbeitslosigkeit “weich gemacht” wurde: er hat für “Alles” noch dankbar zu sein und weiss genau, dass er als arbeitsscheu gilt, selbst wenn er berechtigte Kritik übt.

  Wie an anderer Stelle verdeutlicht, hat die Politik sehr wohl abzusehen vermocht, dass die Arbeitslosenzahlen immer in die Höhe schnellen werden. Dabei hat die Wirtschaftskrise nur den Verschärfungsgrad erhöht. Grundsätzliche Ursachen liegen demgegenüber vielmehr in seit vielen Jahr klar absehbaren und von der Politik nicht parierten Entwicklungen: jeder 2-jährige kann seit Jahren erkennen, dass die rasend zunehmende Computerisierung unseres Wirtschaftslebens unwiederbringlich ebenso Arbeitsplätze kostet wie die Tatsache, dass grosse, mobile Unternehmen ihre Produktion in das Ausland verlegt haben, während weniger mobile Arbeitgeber sich in Deutschland billige Arbeitskräfte aus anderen EU-Ländern holen und der deutsche Arbeitnehmer immer mehr “absäuft”. Nichts wirklich wesentliches wurde hiergegen unternommen. Der Markt wird’s schon richten ? NIEMALS! Es ist auch hier leichter, Opfer zu produzieren, die weit vom eigenen Schicksal entfernt sind und die Entwicklung alsdann für unabwendbar zu erklären...

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